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Ariadne eine neue Sichtweise

Die Astrologie des I Ging

Mysterium Dressing

Der Sterntaler

Das Apollon

Auch nach dem 11. September 2001 werden einige nicht müde, weiter von einem "freien Willen" zu sprechen, als hätte selbst dieser Tag noch gar nicht stattgefunden. Es ist erschreckend, was man sich damit aufbewahren will! - Ähnlich klingt es, wenn man sich die täglichen Kommentare zur "Rezession" anhört, wo niemand gewusst haben will, dass der Westen sich im gleichen Zustand befindet wie der Osten, bloss mit dem Unterschied, dass die kriminelle Energie (in Management, Wirtschaft und Politik) hier lautstark und legitim durch die Medien geht, während man im Osten - wo sie als solche bereits erkannt ist - jetzt die Chance hätte, sie eines Tages vielleicht einzudämmen. Während wir also weiterhin vom "freien" Willen sprechen und mit neuen Währungen und Spielkasinos (wie 1929) auf das Wunder vertauensbildender Massnahmen hoffen, scheut sich die Logik - auch die astro-Logik - nicht, die Willkür weiter zu vergöttern. Deshalb folgt hier der untenstehende Auszug aus dem "Buch der Triebwelt".

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Das Alte und Neue Testament

oder

die rein psychologische Freiheit

Die Häuser Drei und Sechs stellen in der unteren Hälfte des Horoskops jeweils den Abschluss eines Quadranten dar. Im dritten Haus endete die menschliche Evolutionsgeschichte, die im ersten Haus ihren Anfang nahm, mit dem Alten Testament - dem Lehrbuch des menschlichen Logos, über dem der Mensch Denken und Gebieten lernte. Der 1. Quadrant symbolisiert also die Summe des 1. Testaments, wo sich in Zahlen und Erzählungen die menschliche Vernunft gebar, sodass den Menschen im dritten Haus ein logischer Verstand auszeichnet, von dem er in seine Geschichte geboren wird.

Der folgende 2. Quadrant symbolisiert das 2. Testament, das mit einem Verstand endete, der an Wunder glaubte. Über Haus vier vollzieht sich die Geburt des Menschen. Im fünften Haus begegnen wir den Drei Königen, die das Abstrakte als Zeichen der Zeit deuten, indem sie dem Stern eine Bedeutung gaben, der sich ihnen in der Nacht offenbarte. Im 6. Haus gelangen wir zu den Tieren im Stall, wo der Verstand zu menschlichen Empfindungen fähig wird, ohne deswegen auf sein Denken verzichten zu müssen. Das heisst: unser Verstand soll hier beseelt werden! Wir sollen abstrakte Gedanken nicht einfach wörtlich nehmen, sondern ihren tieferen Sinn verstehen. Somit untersteht dem 2. Quadranten das 2. Testament, das den gewöhnlichen Verstand mit der Empfindungswelt unserer Seele durchwebt, um uns auf die Gegenwart ihrer Bilder vorzubereiten.

Hätten wir einen einfacheren, etwas weniger ausgebildeten Verstand, könnten wir das 7. Haus als Wunderwelt erleben. Dies würde allerdings bedeuten: Wir kämen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Die Vorstellungswelt, die sich nach dem 7. Haus (im Haus 8 nebenan) für uns auftut, ist schlicht und ergreifend überwältigend, und sie würde - ohne die Filter unseres Verstandesdenkens - ganz einfach zum Kollaps führen. Man muss sich dazu nur vorstellen, dass die uranische Netzhaut unserer Augen auf die plutonische Unterwelt gerichtet, den Menschen vor Schreck augenblicklich erstarren lassen können, in Fällen der Übersteigerung kommt es sogar zum Schock. Die letzten Worte, die der russische Pilot vor dem Zusammenprall mit einer andere Maschine überm Bodensee auf dem Flugschreiber hinterliess, lauteten: "Das ist das Ende!" Es klingt wie ein Zitat der zeitlichen Achse von Haus 11 zu Haus 8, wenn wir in verkehrter Richtung durch die Reihenfolge der Häuser gelenkt werden.

Die berühmte Verstrickung, von denen Psychologen und Astrologen ständig reden, basiert also auf Wundern, die wir tatsächlich erleben! Damit wir uns von den Verstrickungen in Wunder jedoch freimachen konnten, haben wir uns als Augenbinde den Verstand zugelegt, der in der Lage war, den "freien" Willen zu erfinden, welcher jetzt hochoffiziell mit einem derart riesigen Lügenpotential arbeitet, dass seine Auswirkungen inzwischen für alle Zukunft unübersehbar wurden. Mit seiner Abkehr vom Wunder versuchte also der Mensch im "freien" Willen gottähnlich zu werden, was exakt dem Uranus im 7. Haus (Freud, Jung, Adler) entspricht, wo der Wille im masslosen Anspruch auf eine simulierte "Freiheit" den Rückweg zu Gott zum Rückfall ins Unbewusste degradiert, sodass dem erhabenen Verstand auch die eigene Rückbesinnung genommen war. Das 6. Haus ist voll geworden von Phantomschmerzen und Seelenprotesen, von Sozialisierungs- und Re-Sozialisierungsprozessen, weil es progressiv zum 7. Haus der Psychologie wurde, wo hungrige Psychologen ihren Mist produzieren und gierige Therapeuten am Blute anderer lecken.

Gesucht wurde fortan im Unbewussten, nach dem "inneren Kind", nach Karma, nach vergangener Existenz aus früheren Leben. Und gefunden wird im eigenen Bewusstsein, das natürlich nicht die Bewusstheit darstellt, sondern einen Abglanz der eigenen Abneigung oder Zuneigung zur gleichen Information darstellt. Der Trick dieser Willkür liegt in unserer Aufmersamkeit, die sich frei wähnt, weil sie mitreden darf.

Wer beim Thema mit tut, fragt nicht nach dem Willen selbst und danach, wie dem Wille die Freiheit tatsächlich nützen könnte? Sondern ihm geht es darum, ob die Sache mit der Freiheit stimmt, weil er ja gerade schweigend zusieht, wie sich die Willkür jeden Tag "Freiheiten" herausnimmt - die in absoluter Unfreiheit geboren wurden! Der Wille ist nämlich - gerade weil er nicht frei ist - dazu fähig, sich eines Tages mit Willkür von Unterdrückung zu befreien. Weil er dazu taugt, Köpfe rollen zu lassen, ist er aber noch nicht frei. Sondern was den Willen zur Willkür befähigt, ist ja gerade das Verhängnis seiner absoluten Unfreiheit. Ein freier Wille benötigte die Willkür gar nicht. Und ein freier Wille hätte keine Welt geschaffen, in der über harmlose positiv- Begriffe wie "Globalisierung" oder "Nachhaltigkeit" rund um die Uhr fünf Milliarden Menschen terrorisiert werden. Wäre unser Wille tatsächlich frei, hätte uns der 11. September nur den Spiegel unserer eigenen Willkür vorgehalten, in dem wir auch wirklich alle uns jetzt erkennen müssten! Wer vom "freien Willen" spricht, sollte also vorsichtig sein.

Und also geht die Willkür weiter: Soja ist plötzlich "schädlich", damit Fleisch verkauft wird, Schutztruppen und Antiterrorprogramme sind nützlich, weil wir Viren produzieren und Terroristen ausbilden, 'Hot Dogs' sind ein Genuss, weil das Fleisch aus der Schweiz kommt - nur Tiermehl und Hormone kommen aus England und Belgien. Während wir Weltmeister von Wortschöpfungen werden, die mit Buchstabenreihen wie "Scheinselbständigkeit" oder "Ich-AG" oder "Minister-(Riester)- Rente", sich über ihre Gefangenschaft mit erträglichem Ausdruck hinweg täuschen oder beschweren, wirkt die Willkür des Willens mit jeder Nachricht auf uns ein. Philosophen und Psychologen entging in der Auseinandersetzung um "frei" oder "nicht frei" die Tatsache, dass sie sich im Streit um das Prädikat (frei) dem Nomen (Willen) endgültig zur Verfügung stellten. Sie dachten gar nicht mehr daran. Darin besteht auch die Falle, denn der Mensch kann nicht zwei Dinge gleichzeitig denken.

Unterm Druck der Ereignisse, - etwa um den Psychiater Karakzitsch, der als serbischer Kriegsverbrecher noch heute in Freiheit lebt, nachdem er den Widerstand seines Gewehrkolben tausendfach an menschlichen Köpfen ausprobiert hatte, - ist plötzlich kleinlaut und beschwörend von halben Freiheiten die Rede. Von "Willensfreiheit" und "Entscheidungsfreiheit" wird gemunkelt, als wäre die Freiheit teilbar geworden. Die rein psychologische Freiheit grassiert in unseren Köpfen auf eine Weise, dass uns die metaphysische Einsicht in die tieferen Ursachen der Willenlosigkeit und der Willkür zwangsläufig verschleiert bleiben.

So kam es zum Entwurf einer "psychologischen Willensfreiheit", die jeder für sich beanspruchen kann, bis er nicht mehr weiter weiss. Wenn er dann tatsächlich nicht mehr weiter weiss, schicken ihm die Götter die Krankheit, in der er sich am besten erkennen kann, um den Rückweg und die Besinnung doch noch zu schaffen. Selbst gegen diese Krankheit wird aber noch ein Feldzug geführt, sodass sie allenfalls eine Alternative zum "Heiligen Krieg" darstellt, über dem man auf dem Rückweg ebenfalls bei "Gott" eingehen kann. Der Entwurf der "psychologischen Freiheit" hat unsere Verstrickungen keineswegs aufgehoben, sondern sogar intensiviert, weil wir die Verstrickung jetzt passiv erleben im Glauben, wir hätten unser Schicksal und unser Leben voll in der Hand.

Das Erleben der Wunderwelt wurde zum passiven Erleben von Verstrickungen, in dem jetzt das Erlebnis der Wunden gefeiert wird, die wir uns täglich zufügen. Konkret sehen wir dies im nahen Osten zwischen Juden und Pästinensern: Im Tod ihrer Angehörigen holen sich beide Seiten jeden Tag die Berechtigung, weitere Angehörige zu opfern. Wohlverstanden - Angehörige nicht Gegner! Es sind ja die Angehörigen, die zählen, weil der Schmerz allein über sie zustande kommt. Genau deren Leben setzen sie im kurzen Tagestriumpf über einige getötete Feinde also andauernd aufs Spiel. Ohne den Entwurf eines "freien Willen" wären beide Seiten gezwungen, nach Bedeutung und Absicht jenseits ihrer eigenen Willensrichtung zu fragen - davon sind beide weit entfernt. Der willkürliche Entwurf einer psychologischen Willensfreiheit, - die wir nicht haben, weil sich Freiheit selbst psychologisch nicht aufteilen lässt, - hat also viele, unendlich viele Opfer geschafft.

Mit dem Angebot der "Willensfreiheit" haben wir uns zwar der Verstrickung in Wunder entledigt. Doch der Wille, der sich frei wähnte, zog mit halben Gedanken, auf halbem Weg, mit halbem Lebenspotential, auch die andere Hälfte des Ganzen - nämlich Besinnung, Rückzug und Schicksal - an. Die psychlogische Befreiung von Wundern wurde zur globalen Verstrickung in die Zwänge und Besessenheiten vom 8. Haus, weil nicht mehr die Bilder und ihre Bedeutung angestrebt wurden, sondern plötzlich ihr Machtpotential selber! Wir sind damit buchstäblich in der Hölle gelandet.

Ist man einmal verstrickt in die Energie selbst, gibt es auch kein Bild mehr, von dem man sich lösen könnte. Die Ablösung von den Bildern findet nicht mehr statt, der Rückweg ist verperrt, die Besinnung wird durch Nabelschau ersetzt, die echte Berührung stagniert, weil wir bereits Namen und Zeichen wissen, zu allem, was noch kommt oder kommen mag. Diesen gefilterten Verstand finden wir bei Psychologen, wie Siegmund Freud, C. G. Jung, und vielen anderen, bei denen sich Uranus und Sonne - Wille und Weg - gleichermassen im 7. Haus plaziert. Darum taucht auch der Wille der USA mit dem progressiven Uranus jetzt ins 6. Haus ab, weil die Willkür inzwischen Namen erhalten hat. Hollywood ist krank geworden, die Traumfabrik ist zur Besinnung gekommen, als sie von ihren eigenen Bildern zum Rückzug gezwungen wurde. Der Mensch ist seinem Bild vom Teufel buchstäblich in den Sack gesprungen, den er von innen her auch noch selber freiwillig zugeschnürt hat, um voller Stolz jedermann zu winken dabei. Diese Leistung hätte tatsächlich einen "Oskar" verdient! Dass Menschen, in der Welt ihrer eigenen Vorstellung verpackt, ohne Erröten sagen können: "Wir sind frei!" ist das Wunder, das uns die "Psychologie" tatsächlich gebracht hat.

(c) Auszug aus dem Buch der Triebwelt von Edgar Valentin Flückiger

(Das vollständige Buch ist im Horoskoprogramm ARIADNE enthalten).

> Der Dollar ! < Rezession seit 5 Jahren auf 2001 prognostiziert!

Wenn es einen freien Willen gäbe, könnte man mit Sicherheit keine astrosophische Prognose etwa zum Dollar erstellen, denn es wäre für den Prognostiker ja selbstverständlich, dass ein verantwortlicher Wille es gar nicht bis zum "Crash" kommen liesse.

Mit der Einsicht überkommt den Prognostiker aber nicht ein "Gefühl der Macht", wie das gern dargestellt wird, sondern er ist diesen Energien ja ebenfalls ausgeliefert - nur nimmt er sie wahr! Und zu dem, was der Mensch wahr nimmt, soll der Mensch stehen, und nicht von seinem "freien Willen" daher schwafeln, weil er sich selbst nicht mehr spürt.

 

Bild zur Wirtschaft: Keine Handschellen für Manager. Deutschland eingesperrt in Gesetzesverordnungen. Italien verkauft sein Kulturerbe an die Wirtschaft. In den USA müssen Bischöfe und Manager...

 

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Auf dem Programm Ariadne ist der Tierkreis tropisch, topozentrisch siderisch und heliozentrisch einstellbar.

Dabei kann gewählt werden zwischen astrologischen Tierkreiszeichen oder astronomischen Sternbildern (wie oben aufgezeigt). Fixsterne und Planetoiden können berechnet und hinzugeschaltet werden. (c) Programm & Optionen liegen bei K.Kürsteiner).

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