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 andere Welt

Gedichte & Lieder

Hetzjagd oder Selbsterhöhung unangebracht 

Das wahrhaftige Vize-Gewissen des Michel Friedman in den Medien

Wenn das moralische Vize-Gewissen in Deutschen Landen gerne kokst und auch mal Lust auf was anderes, als auf eine kravalltalkende Lebenspartnerin hat, ist das fürwahr kein Problem. Es wäre zumindest kein Problem geworden, wenn die Moral und die Wahrhaftigkeit nicht tausendmal vom Vize-Gewissen beschworen und dann  - von anderen - ebenso vehement verlangt worden wäre. Denn absolut sauber ist der Verzehr von Multipacks Koks & Dirnen nun auch nicht gerade, wenn ggf. doch durchwegs wahrhaftig.  

Problematisch, aber dafür weitaus interessanter scheint die Wahrhaftigkeit jetzt für die Medien und ihre Medienmacher zu sein. Man hat Michel Friedman Preise verliehen und verhielt sich ohne Gespür dabei. Also setzt man sich locker zusammen, um am Bildschirm angestrengt zu befinden. Angestrengt - weil die Wahrheit anstrengend sein kann. 

Michael Naumann von "Die Zeit" würde es beispielsweise noch nicht einmal wagen, die Frage nach der Einsamkeit dieses Mannes zu stellen, über den sie gerade reden. Vorsicht! Friedman, nicht jede Frage über ihn ist erlaubt! Nur er selber hat in diesem Punkt kein Blatt vor den Mund genommen. Es adelt automatisch, wenn man nicht in die selbe Kerbe haut und sich stattdessen für den Abgetauchten einsetzt, - falls man ihm damit nicht den Aufenthalt dort unten verdirbt, indem man ihn ungefragt auf eigene Faust wieder erhöht. Wenn aber Fragen nicht mehr erlaubt sind, könnte man auch schweigen. Doch Herr Naumann sitzt da und will reden, indem er Fragen blockiert und verbietet, die andere interessieren. Auf diese Weise kommt kein Gespräch zustande, also landet schon wieder eine Sendung auf dem Müll. Teure Sendezeit, die unduldsam verquasselt wird, als hätte man nach Ersatz für ausgefallene Sendungen gesucht.   

Ist es innere Einsamkeit, die einen dazu veranlasst, an der emotionalen Löwengrube seiner Lebenspartnerin gar nichts unrühmliches zu finden, während er in seiner eigenen Sendung mit dem Zeigfinger auf andere zeigt? Innere Einsamkeit, wenn man Scharon die Hand gibt? 

Man darf annehmen, dass der Vorbildcharakter, den Herr Naumann seinem Schützling noch unterstellt, schon äusserst gering war, als Koks und Huren noch keine Rolle gespielt haben. Und nur dagegen muss man sich wehren, nämlich dass selbstgefällige Herren ganz selbstverständlich annehmen, dass Herr Friedman, weil er sie in ihrer Wahrhaftigkeit noch übertraf, so etwas wie ein Vorbild für intelligente Menschen gewesen sei. Er war es nicht. Sonst wären Nervensägen und Wadenbeisser wie Raab und Schliengensief ebenfalls Vorbilder, für sie wäre jetzt der nächste Publikationspreis fällig.   

Spätestens als Herr Friedman einen solchen Preis erhielt, war nämlich klar: diese Gremien spüren nicht, die ticken nicht, die haben keine Ahnung mehr, sondern sind mit essen beschäftigt. Sie haben das Produkt Droge prämiert. Aber nein, dass es sich bei Herr Friedman um Koks und exzessive Stimulation handelte, haben Kreti und Pleti nicht schon immer gewusst, nur dass da etwas faul war, dass etwas nicht stimmte, hat jeder gespürt. Man kann also beinahe froh sein, dass die Sache einen realen Hintergrund erhielt, da man sonst hätte annehmen müssen, es läge am Zeitgeist schlechthin. Den Medienmacher muss man vorwerfen, dass sie vor dem Einfluss ihrer Bilder dem Einfluss ihrer eigenen Meinung erliegen - denn niemand ist Fan oder Dauergast der Sendungen, die offenbar ihrem Geschmack entsprechen, da sie sich ihrerseits kaum weg denken lassen. Trotzdem will sie niemand wirklich. Sie werden geschaut, weil zu wenig anderes gesendet wird.                     

Wir wünschen Michel Friedman, dass er diese Zeit übersteht und Nachsicht übt, mit sich selber. 

Datum: Michel Friedman, geboren am 25. Februar 1956 in Paris. 

(evf 23.6.03)

 


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